Wie baue ich eine Rückfahrkamera ein?

Selbst eine Rückfahrkamera einbauen?

Funk sei Dank.

Wie baue ich eine Rückfahrkamera ein?Wie baue ich eine Rückfahrkamera ein?

Funk-Rückfahrkamera*

Der Einbau einer Funk-Rückfahrkamera erspart dem Interessierten den aufwendigen und kniffeligen Teil der Arbeit. Denn die große Herausforderung bei der Montage einer Rückfahrkamera, die nicht per Funk ihre Daten an den Monitor sendet, ist die Verlegung der Kabel. Die Kamera ist hinten am Heck des Fahrzeuges. Der Monitor befindet sich im Sichtfeld des Fahrers, wenn er nach vorn schaut. Das sind selbst bei Kleinwagen meist über zwei Meter Kabel, die möglichst unsichtbar und sicher verlegt sein wollen.

Wie baue ich eine Rückfahrkamera ein?Wie baue ich eine Rückfahrkamera ein?

Kabel für Rückfahrkamera*

Auch wenn man auf das Datenkabel zwischen Sender und Empfänger verzichten kann, so benötigt man bei der Montage der Funk-Rückfahrkamera Kabel. Und diese sollten sauber und zuverlässig verlegt sein. Insbesondere der ungeübte Laie sollte sich bei der Installation Zeit lassen und gründlich nach Plan vorgehen. Dann ist auch die Gefahr geringer, langfristige Spuren zu hinterlassen. Falls die Funk-Rückfahrkamera mal wieder ausgebaut werden soll, ist das von Vorteil.

Eine Rückfahrkamera zu montieren besteht grundsätzlich aus folgenden Arbeitsschritten:

  1. Durchlesen der Anleitung
  2. Bereitlegen von Bauteilen und Werkzeug
  3. Abklemmen der Autobatterie
  4. Kabelweg durch die Heckwand für die Kamera suchen
  5. Position für die Kamera nahe des Kabeldurchgangs suchen
  6. Position für den Transponder suchen (dieser benötigt Bordstrom)
  7. Transponder mit Bordstrom verbinden
  8. Transponder mit Kamera verbinden (Kabel legen)
  9. Transponder und Kamera installieren
  10. Position für Monitor suchen (etwa vor dem Innenspiegel)
  11. Monitor mit Bordstrom verbinden und installieren
  12. Alle Kabel und Einbauten anhand der Anleitung noch mal prüfen
  13. Anklemmen der Autobatterie
  14. Testen erneut montierter Originalteile und der Rückfahrkamera

Kamera – Kabel – Sender – Bordnetz

Der schwierigste Teil ist dabei in den meisten Fällen die Positionierung der Kamera. Zunächst sollte man schauen, wo ein Kabel durch die Rückwand des Fahrzeuges (Heckklappe, Kofferraumdeckel, Rückwand bei Wohnmobilen usw.) führt. In vielen Fällen gibt es da mehrere Möglichkeiten wie etwa die Kennzeichenbeleuchtung, die „Dritte Bremsleuchte“ oder die Heckscheibenheizung. Inzwischen sehr selten muss ein extra Loch gebohrt werden, das dem Kabel Durchlass gewährt, aber anschließend gut abgedichtet werden sollte.

Bei einigen Fahrzeugen befinden sich auch Elemente der rückwärtigen Beleuchtung in der Heckklappe. Hier ist überall Bordstrom (Strom führendes Kabel „Plus“ und Masseverbindung „Minus“) vorhanden. Dort, wo ein Kabel durch die Heckklappe führt (etwa für die Kennzeichenbeleuchtung) ist meist auch Platz für ein zweites. Dabei kann der Transponder durchaus ein längeres Stück vom Loch für das Kabel zur Kamera entfernt sein. Der Sender benötigt Strom und wird mit dem Datenkabel zur Rückfahrkamera verbunden.

Vielfach wird die Rückfahrkamera vor der Kennzeichenhalterung befestigt (siehe Anleitung). Eine der Beleuchtungen dient dann zugleich als Kabelweg oder es wird ein kleines Loch hinter der Halterung durch die Bordwand gebohrt. Hier wird das Kabel von der Kamera zum Transponder durchgeführt und angeschlossen. Dann wird die Kennzeichenbeleuchtung wieder installiert.

Für einen guten Empfang sollte sich zwischen Monitor und Transponder (Sender) wenig Störendes befinden. Wenn es später Bildprobleme gibt, kann die „Verbindung“ das Problem sein. Vor allem Metall schirmt den Funkverkehr ab. Der Sender kann aber durchaus in der Verkleidung der Heckklappe installiert werden, wenn dort Strom von der Kennzeichenbeleuchtung abgenommen wird.

Ein gelungenes Beispiel, wie man eine Rückfahrkamera einbauen kann, finden Sie hier:


Vielen Dank an DerTestMichel

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