Funk-Rückfahrkamera Zubehör

Wichtiges Zubehör für Funk-Rückfahrkameras – und was es zu beachten gilt

Eine Funk-Rückfahrkamera funktioniert, wie der Name schon sagt, per Funk. Es ist jedoch auch möglich, “gewöhnliche” Rückfahrkameras in Funk-Rückfahrkameras umzuwandeln. Hierfür muss man lediglich das Bild der Kamera per Funk-Signal an einen Empfänger im Cockpit übertragen und am Bildschirm anzeigen lassen. Außerdem gibt es mittlerweile die Möglichkeit, über einen bestimmten Sender die Signale der Kamera auf das Smartphone übertragen zu lassen.

Aber auch für fertige Funk-Rückfahrkamera-Pakete gibt es Zubehör, um die Leistung noch zu verbessern. So kann man das Funk-Signal bei besonders langen Fahrzeugen verstärken, Display oder Kamera gegen bessere Alternativen tauschen oder das System mit einem Navigationsgerät verbinden. Auch für die Montage gibt es einige hilfreiche Tools, die die Installation einfacher, präziser und sicherer machen.

Diese verschiedenen Elemente einer Funk-Rückfahrkamera werden im folgenden vorgestellt.

Die Wahl des Bildschirms

Der Bildschirm ist neben der Kamera der Hauptbestandteil eines Rückfahrsystems. Er dient dazu, das Bild der Kamera im Cockpit anzuzeigen. Dementsprechend wichtig ist die Qualität des Bildschirms. Man sollte darauf achten, dass die Auflösung ausreichend und der Displaygröße entsprechend ist. Im Idealfall ist der Bildschirm entspiegelt und mit Sonnenschutzblenden versehen oder passt sich an die Lichtverhältnisse an.

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7 Zoll TFT Farbmonitor*

Möchte man auf Datenkabel verzichten, ist ein Funk-Monitor eine gute Wahl. Bei einem Funk-Monitor sollte man auf Größe, Auflösung und natürlich Empfangsqualität achten. Die Position des Monitors ist daher auch im Bezug auf mögliche Störfaktoren auszuwählen. Funkwellen von Mobiltelefonen oder ähnlichem in direkter Nähe können die Übertragung stören. Ist der Einsatz mehrerer Kameras nötig bietet sich ein Quad-Monitor an, der die Bilder von bis zu 4 Kameras anzeigen kann, wie zB der LUIS R7-S Quad Monitor im Set mit 4 Rückfahrkameras*.

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Display im Rückspiegel*

Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit das Bild der Kamera im Rückspiegel anzuzeigen oder einen speziellen Rückspiegel mit integriertem Display einzubauen. Dadurch ist der Blick auf einen extra Bildschirm nicht nötig und auch in Cockpits mit geringem Platzangebot ist ein Display im Rückspiegel eine gute Alternative.

Das Herzstück des Rückfahrsystems – die Kamera

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Premium Rückfahrkamera mit Shutter, Scheibenwischer und Heizung*

Die Kamera wird am Heck, meistens am Nummernschild angebracht. Dort ist die Kamera der ständigen Witterung und Straßenschmutz ausgesetzt und sollte deshalb natürlich wetterfest und unempfindlich sein. Neben der Beständigkeit ist der Blickwinkel einer Kamera entscheidend. Ab einem Sichtradius von etwa 110° bis zu 180° sind Rückfahrkameras verschiedener Preisklassen erhältlich.

Eine annehmbare Bildqualität mit Darstellung in Farbe ist bei den meisten Rückfahrsystemen mittlerweile Standard. Eine gute Rückfahrkamera sollte auch Nachtsicht-fähig sein.

Kann das Navigationsgerät als Rückfahrsystem genutzt werden?

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Navi mit Rückfahrkamera*

Ausgewählte Navigationsgeräte können mit einer Rückfahrkamera gekoppelt werden. Diese Navigationsgeräte verfügen über Anschlüsse über die man eine Rückfahrkamera per Funk oder Kabel anschließen kann. Die Kombination von Navigationsgerät mit Rückfahrsystem ist im Handel auch als bestehendes Set verfügbar.

Wie funktioniert die kabellose Übertragung?

Funk-Transmitter ermöglichen eine kabellose Installation von Rückfahrsystemen. In hochwertigen Geräten sind diese Transmitter oft schon integriert. Mit einem entsprechenden Transmitter wird das Rückfahrsystem problemlos auf Funkbetrieb umgerüstet. Die Reichweite der analogen Transmitter ist bei freiem Sichtfeld hoch, aber auf Grund der Anfälligkeit durch Störfaktoren bieten sich für einwandfreie Übertragung eher digitale Transmitter an. Ein Beispiel wäre dieses digitale Transmitter-Set zur Umrüstung von kabelgebunden auf Funk*.

Wie nutze ich mein Smartphone mit der Rückfahrkamera?

Mit einem W-Lan Transmitter wird das iPhone oder Android-Smartphone zum Monitor für das Rückfahrsystem. Per W-Lan wird das Bild an das Smartphone übertragen. In der Regel lädt man dafür eine App auf das Smartphone, um die Kommunikation mit der Kamera zu vereinfachen. Über eine geeignete Halterung kann das Smartphone bequem im Cockpit des Fahrzeugs befestigt werden. So eine kostengünstige Alternative ist durchaus einen Blick wert!

Kabel – Anschlüsse – Werkzeug – Zubehör

Ob Funk oder Kabelgebunden, ganz auf Kabel und Stecker verzichten kann man nicht. Die Komponenten müssen mit den Transmitter verbunden werden und die Stromversorgung benötigt Bordstrom. Gängige Anschlüsse sind Kamera/BNC-Anschluss, Cinch-Anschluss, AV, USB und Fakra-Stecker. Für die Verbindung von zwei Komponenten mit unterschiedlichen Anschlüssen finden sie im Handel Adapter für zum Beispiel Kamera auf Cinch-Kabel, Adapter von AV auf USB oder Adapter auf Fakra. Für die Installation sollte geeignetes Werkzeug, wie ein entsprechender Bohrer zur Verfügung stehen um Kabel, Transmitter und andere nötige technische Bauteile zu verlegen.  So ein Bauteil ist auch ein Multiplexer. Der Multiplexer ist für den Einsatz mehrerer Kameras ideal. Die Bilder der Kameras werden von einem Multiplexer gebündelt und als Paket übertragen. Ein zweiter Multiplexer schlüsselt diese Bündelung wieder auf und gibt sie auf einem Empfangsgerät wieder.

Neben den genannten Komponenten gibt es natürlich noch eine Reihe Kleinigkeiten und weiteres Zubehör. Ein Volt-Wandler(12V/24V) sorgt für die richtige Spannung der Stromversorgung. So ein Spannungswandler ist in vielen Sets enthalten oder im Handel einzeln erhältlich. Mit einer Smartphone-Halterung oder Monitor-Halterung die gut positioniert im Cockpit befestigt wird hat man die Kameraübertragung immer gut im Blick. Die Halterungen gibt es zur festen Montage, mit Saugnäpfen oder zur Befestigung an Lüftungsschlitzen.

Welches Zubehör braucht man überhaupt?

Je nach Set muss man nicht immer zusätzliche Dinge beschaffen. Besonders aber beim separaten Kauf der Bestandteile kann fast immer nur durch extra Zubehör die Funktion gewährt werden.

Technisches Zubehör wie Adapter, Spannungswandler oder eine Halterung für Bildschirm/Smartphone sind natürlich zweckmäßig und eventuell notwendig für den Gebrauch. Anderes Zubehör erfüllt zwar seinen Zweck, dient aber natürlich eher dem Komfort oder der Ästhetik.

Macht ein Rückfahrsystem Sinn?

Ein Rückfahrsystem kann das Parken und Rangieren erleichtern und sicherer machen. Besonders für große Fahrzeuge oder PKW’s mit schlechter Sicht lohnt sich der Aufwand. Mit dem nötigen Zubehör lassen sich auch Smartphones, der Rückspiegel oder das Navi zum Rückfahrsystem umfunktionieren.

Lohnend ist die Investition in jedem Fall.